Stipendium für Studenten in Europa
Eine der wichtigsten Fragen für die Studierenden ist die nach der finanziellen Förderung. Hier zwei weitere Finanzierungsmöglichkeiten: Das so genannte „Free-mover-Stipendium“ ist seit dem Studienjahr 2004/2005 für Westeuropa erhältlich. Ein solches Stipendium kann allerdings nur für Hochschulaufenthalte vergeben werden, mit denen die Universität Freiburg keine bilateralen (ERASMUS-) Kooperationen vereinbart hat (Fächerspezifisch). Die Bewerbung ist an die Uni Freiburg zu richten, über die Abteilung für Europäische Angelegenheiten. Da die Mittel hierfür relativ gering ausfallen, kommt nur ein kleiner Teil der Bewerber an die Stipendien. Eine weitere Möglichkeit ist die Initiative „Go East“. Diese wurde im Frühjahr 2002 gestartet. Hier soll vor allem der akademische Austausch mit den Ländern Mittel-, Südost- und Osteuropa sowie den Ländern der GUS (Gemeinschaft unabhängiger Staaten) gefördert werden. Bei dieser Initiative handelt es sich nicht um ein Einzelprogramm. „Go East“ vergibt an die genannten Regionen z.B. Jahresstipendien für Studenten aller Fächer – aber auch Kurzstipendien z. B. für Abschlussarbeiten werden vergeben. Weitere Möglichkeiten finden sich auch in den aktuellen Stipendienführern des DAAD. Wer sich entschließt, an einem der genannten Programme teilzunehmen, sollte seinen PKW mit einer zusätzlichen KFZ Haftpflichtversicherung fit fürs EU Ausland machen.
Stipendium oder Förderinstitutionen?
Die Technische Universität Berlin z.B. kooperiert mit über 300 ausländischen Hochschulen. Studierende können somit auch im EU-Ausland viele neue Erfahrungen sammeln. Die Teilnahme an einem Austauschprogramm ist oft mit einem Stipendium verknüpft. Zur Finanzierung von Auslandsstudienaufenthalten oder einem entsprechenden Stipendium in der EU gibt es unterschiedliche Förderinstitutionen: den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), die EU-Kommission („Erasmus“), die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) und TU-Berlin TUB-Direktaustauschprogramme! Für Interessierte steht das Akademische Auslandsamt ebenfalls beratend zur Verfügung, z. B. bei der Vorbereitung von EU-Auslandsaufenthalten, weiterhin informiert das Amt auch über Hochschulsysteme und Hochschultypen, Zugangsvoraussetzungen und Anerkennungsfragen, zu dem gibt es hier Informationsmaterial u.a. zu Kontaktstellen und Förderinstitutionen. Wer glück hat bekommt sogar ein Stipendium für Eine Universität die sich mit Webdesign oder Game Programmierung beschäftigt. Diese Leute können dann Browsergames oder PC Spiele programmieren. In weiteren Lehrgängen lernen Sie auch wie Sie actiongames programmieren und als Online Game anbieten können.
Stipendium für ein MBA-Studium in Europa
Wer nicht lernt und immer Drakensang spielt bekommt kein Stipendium, aber hat viel Spaß. Die europäischen MBA-Programme (Master of Business Administration) „hinkten“ lange Zeit ihren Vorbildern aus Amerika hinterher. Mittlerweile hat sich das aber geändert. Denn viele EU-Länder bieten mit dem MBA ein praxisbezogenes Fernstudium – als Alternative zu dem theoriegeprägten BWL-Studium und immer auch das dazu passende Stipendium. Denn viele Unternehmen begrüßen diese Praxisorientierung, die europäische Business Schools ihren Studenten vermitteln. Um diese Praxis auch gewährleisten zu können, gründeten sie sogar einige der renommierten Schools einfach selbst (z.B. INSEAD, IMD). Die meisten MBA-Programme werden in Großbritannien angeboten. Aber auch in Frankreich, Spanien, Deutschland und der Schweiz gibt es immer bessere Angebote. Und einige dieser Programme können es auch mit dem internationalen Level aufnehmen. Und so wird Europa auch für seine Studenten immer attraktiver. Die europäischen Business-Schools trumpfen mit ihren eigenen Vorteilen auf: einerseits sind hier die Studiengebühren viel geringer als in den USA. Andererseits ist die Dauer der MBA-Programme um einiges kürzer! Und deshalb sind die Teilnehmer wieder schneller auf dem Arbeitsmarkt. Für Amerika heißt das: jetzt kommt die Konkurrenz! Denn so langsam „kämpfen“ sich die Business-Schulen in Europa unter die besten der Welt! Schließlich verändert sich auch das Angebot an EU-MBA-Programmen – und noch etwas: sie werden auch immer besser! Die Zeiten, in denen die USA das einzige Land waren, in dem Studenten eine anerkannte Business-Schule besuchen konnten, sind wohl endgültig vorbei.