Studium in Europa
Im kommenden Sommer 2009 werden wieder hunderte von Abiturienten darüber nachdenken, ob - und wenn - was sie studieren möchten und sich ein Studium in Europa nicht vielleicht doch lohnt!? Einige von ihnen werden sich zu dem dafür entscheiden, das gesamte Studium in Europa zu absolvieren - oder wenigstens einen Teil. Denn zu keiner anderen Zeit gab es so viele europäische Länder, die vor allem Gaststudenten aus anderen Mitgliedsstaaten mit interessanten Studiengängen ansprechen wollten. Natürlich stellen sich in diesem Moment auch viele Fragen, vor allem dann, wenn das komplette Studium in Europa selbst organisiert werden muss: Wie ist das mit der Finanzierung eines Aufenthaltes an einer EU-Gastuniversität? Gibt es finanzielle EU-Förderungen und wie ist das mit der Anrechnung der Prüfungsleistungen? Eines ist sicher, wer dies selbst plant, der steht einigen Anforderungen gegenüber. Und diese sind um einiges höher als bei den Angeboten von Austauschprogrammen der Universitäten. Vergleichen lohnt sich also, ähnlich wie im Bereich für private Krankenversicherungen.
Studium in Europa bedeutet ein Zusammenwachsen in vielen Bereichen
Wer sich alleine an die Planung eines Europa-Studiums macht oder wer denkt, die Finanzierung eines Stipendiums für ein Studium in Europa sei nur durch günstige Kredite, die als Vergleich auf http://www.versicherungen-finanzierungen-kredite.de findet, möglich, der sollte im Vorfeld einige Punkte unbedingt beachten! Wichtig ist z.B. die Auswahl der in Frage kommenden EU-Hochschulen. Welche Bewerbungsverfahren müssen für ein Studium in Europa beachtet werden? Zu dem muss ein Visum für den Aufenthalt im EU-Ausland vorhanden sein. Was ist mit einer Krankenversicherung für diese Zeit? Liegt eine „Erlaubnis“ der eigenen Uni für dieses Studium vor? Und – inwieweit wird die im Ausland erbrachte Leistung für das laufende Studium angerechnet? Die dafür notwendigen Infos finden sich auf den Websites der ausländischen EU-Universitäten. Wenn die Wunsch-Uni feststeht, einfach mal reinschauen! In den europäischen Fachinformationen der EU-Kommission steht: Grundsätzlich gilt: die jeweilige Schule oder Hochschule muss Sie (den Studierenden aus dem europäischen Ausland) zu den gleichen Bedingungen aufnehmen wie Bürger des eigenen Landes. Das heißt, dass die Universitäten z.B. keine höheren Studiengebühren verlangen dürfen! Die Wirklichkeit sieht leider anders aus. Weiter heißt es dort: Wenn Sie in einem anderen Mitgliedsland einen Hochschulkurs von weniger als drei Monaten, wie z.B. einen Sprachkurs, machen wollen, brauchen Sie lediglich einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Echtes Hindernis sind oft die im EU-Ausland höheren Lebensunterhaltskosten – deshalb kommen leider viele Studenten erst gar nicht in den Genuss, ihr Studium in einem anderen EU-Mitgliedsstaat durchführen zu können. Allein gesunde Ernährung wäre im EU Ausland meist teurer, als in Deutschland.
Studium in Europa - Kostenvergleiche lohnen sich
In Osteuropa z.B. studieren viele um einiges billiger als in anderen EU-Staaten. Ein Vergleich hat ergeben, dass ein Student in Spanien z.B. Durchschnittsunterhaltskosten in Höhe von 430 Euro hat – dabei liegen hier die Kosten für ein Studentenzimmer gerade mal bei rund 100 Euro. EU-Nachbar Portugal ist für seine Studenten ähnlich günstig. Aber auch einige der jüngsten EU-Mitglieder sind – vor allem finanziell betrachtet - sehr interessante Studienorte: in Lettland z.B. sind die monatlichen Kosten, die auf den Studenten zu kommen, nicht höher als 260 Euro – in den kleineren Städten des Landes wird es sogar noch preiswerter. So lässt es sich in Europa studieren! Ganz anders sieht das in Großbritannien aus. Hier sind die Kosten für den Studenten- Lebensunterhalt gleich vier Mal so hoch: um die 1100 Euro pro Monat. In Österreich kostet das Studieren 900 Euro und in Finnland immerhin noch 800 Euro monatlich. Vielleicht sollten Studierende daher besser in die Astrologie vertrauen und sich von ihrem Horoskop den Weg durch den finanziellen Urwald weisen lassen.